• Fitness: Mehr als Training!
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  • Die Handball-Mannschaft des SV Bruckmühl (Foto: Thomas Fischer)
    Die Handball-Mannschaft des SV Bruckmühl (Foto: Thomas Fischer)
  • Mehr als nur Training. Arkaden Fitness.
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Koordination

Gehirn und Nerven trainieren

Wenn Koordination und Beweglichkeit trainiert werden, dann wird vor allem das Gehirn trainiert. Beim Verwenden von Hilfsmitteln wie der Koordinationsleiter kommt zudem die Reaktionsschnelligkeit als zusätzlicher Faktor hinzu, in dem Signale von außen Richtungswechsel zur Folge haben oder komplexe Bewegungsformen nachgemacht werden müssen. Ein Koordinationstraining in Form von instabilen Unterlagen zielt hingegen eher auf das Zusammenspiel von Rezeptoren in Muskeln und Gelenken und die effektorische Reaktion ab.

Um die möglichen Anpassungen eines Koordinationstrainings erfassen zu können, ist es hilfreich die verschiedenen Phasen eines Trainings zu kennen:

Erste Phase: Neue Bewegungen bewusst ausführen
Neue Bewegungsaufgaben und deren Steuerung werden bewusst ausgeführt. Dabei kommen häufig Neben- und Ausgleichsbewegungen sowie Spannungszustände vor. Die Bewegungsabläufe sind noch „unrund“.

Zweite Phase: Muskuläres Zusammenspiel verbessern
Ein motorisches Programm im Gehirn sorgt dafür, dass die Bewegungen nun bekannt sind und das muskuläre Zusammenspiel verbessert abläuft. So werden die Bewegungsabläufe zunehmend runder.

Dritte Phase: Bewegungen automatisieren
Die Bewegungen laufen automatisiert ab. Nur bei veränderten Bedingungen greift der Kortex ein und modifiziert die Bewegungsprogramme, um den Bewegungslauf anzupassen.

Trainieren Sie Ihr Nervensystem!

Ihr Nervensystem ist ähnlich trainierbar, wie Ihre Muskulatur oder Ihr Herz-Kreislauf-System. Dabei ist die Ausprägung Ihres Nervensystems u. a. von den Anforderungen, die es meistern muss, abhängig. Die Lernfähigkeit ist enorm, denn Ihr Nervensystem ist in der Lage auf sensorische „Erkenntnisse“ zu reagieren und mit Anpassungen darauf zu antworten. Insbesondere in der Zeit vor der Pubertät lassen sich wichtige Grundlagen legen, da dies eine günstige Zeit für das motorische Lernen ist. Gerade in der Phase der funktionellen Reifung des zentralen Nervensystems scheint das Kombinieren mit systematischem Bewegungslernen sehr effektiv zu sein. Der Grund dafür ist, dass das sich entwickelnde Nervensystem ein höheres Maß an Lernfähigkeit im Vergleich zu den Strukturen eines Erwachsenen aufweist. Trotzdem ist das motorische Lernen bis ins hohe Alter möglich und Trainingseffekte können auch bei älteren Menschen zu wichtigen Anpassungen führen.

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